Ganz Köln läuft | 
|  Der Start des 11. Ford Köln-Marathons © Norbert Wilhelmi / Köln Marathon GmbH
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Seit über 10 Jahren gehört die Kölner Marathonveranstaltung zum festen Sportprogramm der Stadt. Jährlich steigende Aktiven- und Zuschauerzahlen garantieren immer wieder Stadtfest-Atmosphäre und Spitzenleistungen in der Rheinmetropole.
Die Rheinmetropole zu Fuß durchqueren. Das ist sicher eine interessante Variante der Stadtbesichtigung. Wenn man allerdings Altstadt, Rheinufer und Vororte Kölns im Lauftempo über exakt 42,195 Kilometer bewältigt, kann das zu einer besonders anstrengenden Stadttour werden. Aber die Mühe ist es wert: Der drittgrößte Marathon Deutschlands ist für Lauf-Freaks aus aller Welt nun schon seit 11 Jahren eine außergewöhnliche Sportveranstaltung.
Spaß am Laufen für die ganze Bevölkerung
Im Oktober 1997 versammelten sich zahlreiche Läufer und Inlineskater zum ersten Mal für die 42 km-Tour durch Köln. Professionelle Läufer und Stars der Marathonszene, aber auch Hobby-Läufer, Senioren-Laufgruppen, Jugend-Lauftreffs und Vereinssportler nahmen die Strecke in Angriff.
Unter dem Motto „Ganz Köln läuft“ wollten die Veranstalter eine ganze Stadt in Bewegung bringen. Der Spaß am Sport und an der gemeinsamen sportlichen Betätigung sollte durch die Marathonveranstaltung von der breiten Masse entdeckt werden. Diesen Anspruch erfüllt der Köln-Marathon nun seit über einem Jahrzehnt. Rund 25.000 Läufer und 700.000 Zuschauer geben dem Lauf-Ereignis jedes Jahr Anfang Oktober ein buntes Gesicht mit besonderem Flair.
Vielfältiges Laufprogramm
Ein generations- und leistungsübergreifendes Laufangebot zeichnet den Köln-Marathon aus. Neben der normalen Marathondistanz kamen im Laufe der Jahre immer neue Disziplinen dazu. Seit 2006 kann auch ein Halbmarathon über 21,0975 km gelaufen werden. Außerdem gibt es für die ganz „Harten“ verschiedene Ultra-Wettbewerbe, wie den 63 km-Lauf und den 84 km-Lauf. Man glaubt es kaum, aber manche Läufer begeben sich freiwillig auf eine Distanz von 105 km. Auch diese Strecke gehört zum Marathonprogramm.
Walker kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Im KölschWalk-Programm können sie Teile der Marathonstrecke „erwalken“. Außerdem gibt es noch spezielle Wertungen für Inlineskater und Handbiker. Auch die Kleinen können am Marathonerlebnis teilhaben. Spezielle KinderLauf-, SchulMarathon- und Staffel-Kategorien warten auf sportbegeisterte Kids.
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|  Läufer auf der Deutzer Brücke © Norbert Wilhelmi / Köln Marathon GmbH
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Streckenplan und Volksfeststimmung
Seit einigen Jahren befinden sich Start und Ziel des Marathons in Köln-Deutz. Von da aus geht es über den Rhein durch die Innenstadt, am Dom vorbei in die Altstadt und am Rheinufer entlang. Abwechselnd kommen jährlich verschiedene Vororte Kölns in den Genuss, die Marathonstrecke zu beherbergen. 2007 führte die Strecke beispielsweise durch Bayental, an Lindenthal und Braunsfeld vorbei, über Niehl und Nippes. (Streckenplan 2008, PDF-Link)
An der Marathonstrecke herrscht Volksfeststimmung. An zahlreichen Ständen und auf Bühnen wird den Zuschauern ein abwechslungsreiches Show-Programm geboten. Die Bandbreite reicht von musikalischen Darbietungen, über Werbekampagnen der Hauptsponsoren bis hin zu Vorstellungen von Sportarten und Gewinn- und Rateshows. Die Stimmung bei diesen Veranstaltungen überträgt sich rasant auf die Zuschauer am Streckenrand, die sowohl Marathon-Stars als auch die „Nachzügler“ frenetisch anfeuern.
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|  Sieger Daniel Too © Norbert Wilhelmi / Köln Marathon GmbH
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Stars der Laufszene
Der Köln-Marathon ist auch vom professionell-sportlichen Gesichtspunkt eine Top-Adresse. Zahlreiche internationale Laufstars treten jährlich die Reise nach Köln an. Allen voran ist die Laufnation Kenia immer bestens vertreten. Während in den ersten beiden Jahren noch die deutschen Stars Stephan Freigang und Carsten Eich die Männer-Konkurrenz gewinnen konnten, beherrschen seit 1999 die Kenianer das Feld. Fast alle Siege bis zum Jahr 2007 gingen seitdem in das afrikanische Land. Nur 2006 wurde die kenianische Serie vom Äthiopier Tereje Wodajo unterbrochen.
Bei den Damen sieht das Siegerbild etwas anders aus. Zwar gewann 2003 mit Thegla Loroupe der absolute kenianische Langstreckenstar, ansonsten wird die Frauenwertung jedoch größtenteils durch deutsche Siege dominiert. Claudia Dreher vom Ihleläufer Burg e.V. konnte 2002, 2004 und 2005 bereits drei Mal die Marathonkrone in Köln. Eine andere deutsche Spitzenläuferin schloss sich ihr 2006 an. In diesem Jahr gewann Luminita Zaituc die Konkurrenz. Im Jahr 2007 wagte sich der Star des deutschen Langstreckenlaufs zum ersten Mal auf die Marathonstrecke. Sabrina Mockenhaupt, seit einigen Jahren die unangefochtene Spitzenläuferin Deutschlands über 3.000, 5.000 und 10.000 Meter, lief in Köln den ersten Marathon ihrer Karriere – und war prompt siegreich. Daniela Steins 
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|  Am Rande der Strecke © Norbert Wilhelmi / Köln Marathon GmbH
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| Köln-Marathon 2008 2008 ging Sabrina Mockenhaupt beim Halbmarathon an den Start. Sie benötigte für die 21 Kilometer lange Strecke eine Stunde, acht Minuten und 51 Sekunden. Damit lief sie die siebtbeste Zeit, die dieses Jahr weltweit bei einem Halbmarathon erreicht wurde. Den Marathon konnte der Kenianer Sammy Kurgat für sich entscheiden. Er brach den Streckenrekord von 2004 und lief bei regnerischem Wetter eine Zeit von 2:10:01 Stunden.
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|  Siegerin 2007: Sabrina Mockenhaupt, Bild: Hautkampagne 2m²
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| Köln-Marathon Fakten Veranstalter:
Kölner Verein für Marathon e.V. und Köln Marathon Veranstaltungs- und Werbe GmbH Sportpark Müngersdorf / Radstadion Peter-Günther-Weg 50933 Köln Telefon: 0221 - 33 77 73-11 Telefax: 0221 - 58 94 233 Homepage: www.koeln-marathon.de
Geschäftsführer: Markus Frisch Race Director: Harald Rösch
Marathon-Hotline: 0221 / 33 77 73 11, täglich von 9-13 Uhr
Anmeldeformular für den Köln-Marathon 2008
Erstmals ausgetragen: 5. Oktober 1997
Streckenrekorde:
Männer: 2:10:01, Sammy Kurgat (KEN), 2008
Frauen: 2:27:27, Angelina Kanana (KEN), 1997 Siegerliste des Köln-Marathons | 5. Oktober 2008 | Sammy Kurgat (KEN) 2:10:01 | Robe Tola Guta (ET) 2:29:36 | 7. Oktober 2007
| Daniel Too (KEN) 2:11:05 | Sabrina Mockenhaupt (GER) 2:29:33 | 8. Oktober 2006 | Tereje Wodajo (ETH) 2:11:18 | Luminita Zaituc (GER) 2:28:24 | 11. September 2005 | Joseph Kadon (KEN) 2:11:55 | Claudia Dreher (GER)- 2:31:43 | 12. September 2004 | James Rotich (KEN) 2:10:22 | Claudia Dreher (GER)2:32:04 | 5. Oktober 2003 | Benjamin Rotich (KEN) 2:12:05 | Tegla Loroupe (KEN) 2:33:48 | 6. Oktober 2002 | Ernest Kipyego (KEN) 2:10:52 | Claudia Dreher (GER) 2:31:30 | 7. Oktober 2001 | Simon Lopuyet (KEN) 2:11:56 | Judy Kiplimo (KEN) 2:31:07 | 1. Oktober 2000 | Benson Lokorwa (KEN) 2:15:51 | Małgorzata Sobańska (POL) 2:28:41 | 3. Oktober 1999 | Benson Lokorwa (KEN) 2:11:49 | Elżbieta Jarosz (POL) 2:34:23 | 11. Oktober 1998 | Carsten Eich (GER) 2:10:55 | Małgorzata Sobańska (POL) 2:29:39 | 5. Oktober 1997 | Stephan Freigang (GER) 2:11:58 | Angelina Kanana (KEN) 2:27:2 |
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